
Auch wenn sich waghalsige Windsurfer in haushohe Wellen stürzen, Windsurfen ist nicht nur Extremsport für Adrenalinjunkies, sondern immer häufiger ein herrlicher Sommerspaß für die ganze Familie. Das Segeln mit Brett ist die ideale Möglichkeit, Sport und Spaß im Wasser auf angenehme Weise mit der Familie zu verbinden. Der Trend geht von spezialisiertem Hochleistungsmaterial immer öfter auch zur günstigen, leicht zu handhabender Allroundausrüstung, an der Eltern und Kinder gleichermaßen ihre Freude haben.
Natur, Freiheit, Gesundheit
Das Windsurfen, in den 80er Jahren trendiger Boomsport in Deutschland, kehrt zurück an die Seen und Strände. In der Zwischenzeit jedoch haben sich Bretter und Segel enorm weiterentwickelt. Vom exotischen Extremsport ist das Stehsegeln zur leicht erlernbaren, unkomplizierten Freizeitbeschäftigung für Familien geworden. Schwere Boards und wackelige Segelkonstruktionen gehören der Vergangenheit an.


Seine Pluspunkte hat sich der Sport jedoch bewahrt. Windsurfen steht für Bewegung in der freien Natur, Freiheit, Entspannung und Gesundheit. Speziell bei Kindern wird das Gleichgewicht geschult. Für Erwachsene interessant, beim Windsurfen werden alle wichtigen Muskelgruppen fast spielerisch mit trainiert. Einzige Voraussetzung: Schwimmen muss man können. Also weg mit der Fernbedienung, und ab ans Wasser!
Baggerseen oder Küstenstrände gibt es in Deutschland wie den sprichwörtlichen Sand am Meer, und besonders im Sommer gibt es kaum etwas Schöneres, als vom Surfbrett ins kühle Nass zu plumpsen oder lässige Runden auf dem See zu drehen. Dies gilt für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.
Die neuen, familientauglichen Boards sind keine hoch spezialisierten Sportgeräte mehr, sondern flexible Spaßbeschleuniger: Ambitionierte Väter und Mütter können mit ihnen pfeilschnell über das Wasser gleiten und an ihrer Halse feilen, Kinder darauf erste Stehversuche machen, über den See paddeln oder das Board sogar als kommode Plantschinsel neuen Funktionen zuführen. So steht mit dem neuen Equipment, ob der Wind schwächelt oder aus allen Rohren feuert, der Surffreude für die ganze Familie nichts mehr im Wege.

Fun für Jedermann
Der unkomplizierte Spaß steht beim Windsurfen wieder im Vordergrund. Diesen Trend haben viele Hersteller erkannt und setzen verstärkt auf einsteigerfreundliche, günstige und innovative Brett- und Segelmodelle, mit der Onkel und Enkel problemlos ihre ersten Kreisel auf das kühle Nass zirkeln können.
Auf den besonders breiten „Widebody-Boards“ etwa fühlt sich jeder Einsteiger – ob jung oder alt, leicht oder schwer – sofort wohl, und auch bei wenig Wind verspricht das zeitgemäße Konzept, das schnell an Fahrt gewinnt, viel Kurzweil. Erwachsen aus dem Regattasport haben die breiten Bretter ihren Siegeszug durch fast alle Brettklassen angetreten und gerade den Eisteigerbereich revolutioniert. Wer stabil steht, der fällt weniger oft ins Wasser, und das spart Kraft. So sind schnelle Lernerfolge auf den einfach zu handhabenden Boards praktisch vorprogrammiert. Ausgestattet mit einem weichen Gummiüberzug, der vor blauen Flecken schützt, einem Schwert, das das Board kippstabiler macht und Tragegriffen für die einfache Handhabung an Land, sind diese Bretter perfekt für den Familieneinsatz.
Auch die traditionellen „Longboards“ aus den goldenen 80er Jahren wurden generalüberholt und mit Hilfe moderner Technologien und Erkenntnisse grundlegend verbessert. Sie haben die Zeitreise in das 21. Jahrhundert nicht nur gut überstanden sondern erstrahlen in einem neuen, absolut lässigen Gewand, das Stil mit Funktionalität verbindet. Hier geht es nicht um Geschwindigkeit oder tollkühne Tricks, sondern einzig und allein um jede Menge Spaß auf dem Wasser. Für alle Väter, die in den 80ern Teil der Windsurferbewegung waren, bieten diese Boards eine willkommene Gelegenheit zum Wiedereinstieg und zwar mit der ganzen Familie.



Nah am Puls der Zeit schlagen auch die neuen „Stand-Up-Paddle-Boards“ (SUPs). Auf Hawaii wurde die althergebrachte Kunst sich stehender Weise mit einem Stechpaddel auf einem Surfbrett fortzubewegen wiederentdeckt und weiterentwickelt. Daraus erwachsen sind Multitalente, die sich nicht nur zum entspannten Windsurfen, sondern auch für ausgedehnte Paddeltouren auf dem See und sogar zum Wellenreiten eignen. Die SUPs bieten Windsurfern ebenso wie Wellenreitern und vor allem Querseinsteigern eine völlig neue, amüsante und spannende Erfahrung, bereiten Kids und Eltern einen Heidenspaß und werden so, ob am Strand oder am See, zum Hingucker in jeder Lebenslage!
Windsurfen ist zu einem spannenden Hobby geworden, das die ganze Familie begeistern und auf gemeinsame Urlaubspfade an fremde, ferne Strände führen kann. Wind und Wellen, die entdeckt werden wollen, gibt es schließlich überall. Die neuen Boards sind die richtigen Begleiter dafür. Sie machen den Einstieg für Kinder wie für Erwachsene einfach und Wachsen mit dem Können mit.
Links Widebody-Boards
F2 bietet mit dem „Discovery“ein klassisches Widebody-Einsteigerboard.
Hinter dem Namen „Viper“ verbirgt sich weit weniger „Giftiges“ als man meinen könnte, das Family-Board von Fanatic nämlich.
Speziell für Surfer mit Kindern wurden die „Ripper“ Boards entwickelt, die Eltern wie Kindern gleichermaßen gerecht werden.
Die deutsche Brettmarke Lorch schickt mit dem „Academy“ ebenfalls ein Widebody-Board ins Rennen.
„Prodigy“, ist das Allround-Spaßbrett der Kultmarke Mistral.
Ebenfalls aus dem Hause Mistral kommen der „Malibu“ und der „Malibu Kids“.
Der „Funster“ ist die Windsurfing-Einstiegsdroge der Marke JP-Australia.
Speziell für Kinder hat man bei JP zudem noch die so genannten „Youg Guns“ entwickelt.
Der Hersteller Starboard bietet gleich drei Boards für Familien:
Den „Start“, den „Go“ und den „Rio“. Für Kinder gibt es mit den „Prokids“ Boards eine ganze Serie an passenden Brettern.
Die Marke Tabou bringt mit dem „Coolrider“ die passende Plattform für familiären Wasserspaß.
Links Longboards
Mit einem „Windstyler“ von Tabou ist man in Sachen Longboards nicht nur stielsicher.
Links Stand-Up-Paddel-Boards
„Pacifico” heißt das SUP von Mistral.
Starboard schickt eine ganze Flotte von SUPs auf die Flüsse und Seen.
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