Race against the Machine - Windsurfer fordern Superfähre heraus

24.01.2009

Foto Jerome Houyvet

Foto Jerome Houyvet

Der Kampf Mensch gegen Maschine wurde schon vielfach inszeniert, aber selten so beeindruckend.

 

Dass Windsurfer zu den schnellsten Wasserfahrzeugen gehören ist seit langem bekannt. Beim Kampf um die Krone, den Geschwindigkeitsweltrekord für windgetriebene Wasserfahrzeuge, liefern sich Windsurfer seit Jahren ein spannendes Duell mit High-Tech Segelyachten und neuerdings auch mit Kitesurfern, die im Moment die Nase vorne haben (wir berichteten).

 

Neue Maßstäbe beim Bau von Hochleistungs-Windsurfsegeln setzt nun der Branchenprimus NeilPryde und stellte seine neuen Rennsegel RS:SLALOM MK III und RS:RACING EVO II in einem spektakulären Rennen vor.

Dabei traten die beste Slalom/Race Teamfahrer der Marke gegen keine geringeren Gegner als die zwischen den Hawaii Inseln Maui und Molokai verkehrende Superfähre "Alakai" an - ein Duell Windkraft gegen fast 11.000 PS Motorleistung. Ein Hubschrauber filmte dieses noch nie da gewesene Rennen. Das überraschende Ergebnis: trotz hohen Wellengangs war die Superfähre mit ihren 35 Knoten (ca. 65 km/h) nicht schnell genug für die Windsurfpiloten.

Robby Swift (GB) einer der Teilnehmer über das Rennen:
„Oft testen wir unsere NeilPryde Race Segel im Hafen von Kahului auf Maui. Meist sehen wir dort diese Superfähre ein und aus fahren. Ich weiß gar nicht mehr genau wer die Idee hatte, hinter der Fähre herzujagen, um Fotos zu machen, aber ich muss sagen, es war wirklich ein Riesenspaß!

An diesem Tag war es sehr windig, deswegen war es auch sehr wellig. Micah Buzianis (USA), Antoine Albeau (FRA), Pieter Biel (NED) und ich surften erstmal raus aufs Meer, um dort im Schatten der West Maui Mountains auf die Fähre zu warten. Zur Sicherheit war Jason Polakow (AUS) mit seinem Jetski dabei. Aber es stellte sich heraus, dass es eher gefährlich für ihn war, als für uns. Er wurde ein paar Mal von den Wellen vom Jetski gerissen und schaffte es nur mit Mühe ihn schwimmend wieder zu erreichen. Man möchte gar nicht daran denken draußen auf offener See ohne Jetski verloren zu gehen.

Im Grunde jagten wir die Fähre von Kahului bis in den Molokai-Kanal. Ich glaube Micah meinte wir seien 80 km an diesem Tag gesurft. Und wir waren mit halsbrecherischem Speed unterwegs. Auch spannend zu erzählen: Plötzlich bekam ich von dem Helikopter, der uns mit dem Kamerateam begleitete, eine Böe ab, sodass ich stürzte. Ich schwamm ganz allein im Wasser, Meilen entfernt vom Festland. Gott sei Dank änderte die Fähre ihren Kurs auf einen für mich günstigeren Raumwindkurs, sodass ich sie wieder einholen konnte.“

Sehen Sie ein packendes Video des "Race against the Machine" auf www.neilpryde.de

 

Amateuraufnahmen von der Fähre aus sehen sie hier.

 

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen und Bildmaterial ist:

 

Miriam Kristen

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