Windsurfen in Deutschland

Mit der ersten repräsentativen Marktstudie zum Thema Windsurfen hat der World of Windsurfing e.V. (WOW) 2007 einen ersten Schritt unternommen, die Sportart Windsurfen großflächig zu untersuchen und abzubilden.

 

Für die Durchführung dieser Studie wurde Deutschland als erster von vielen nationalen Märkten ausgesucht, die mittelfristig untersucht werden sollen. Es mag ein wenig verwundern, aber Deutschland ist eine der weltweit wichtigsten Windsurfer-Nationen.

 

Dies kommt nicht von Ungefähr. Das Windsurfen in seiner grundlegenden Form wurde 1967 von Jim Drake und Hoyle Schweitzer in Kalifornien entwickelt.  In den USA patentiert blieb der große Erfolg des Windsurfens in den Vereinigten Staaten aber vorerst aus. Die Idee ein Surfboard mit einem Segel mittels eines Gelenks zu verbinden schwappte dennoch schnell nach Europa, und schon 1969 entwickelten ersten Tüftler ihre eigenen Konstruktionen in Deutschland.

 

Alsbald entwickelten sich auch in Europa die ersten Hersteller von Windsurfboards. 1971 meldeten Schweitzer und Drake auch hier das Patent für den von ihnen entwickelten Windsurfer an. In den folgenden Jahren entstanden in Deutschland die ersten Surfshops und Windsurfschulen. Erste Wettbewerbe wurden ausgetragen und Windsurfen trat allem voran in Deutschland einen bis dato in der Sportwelt ungekannten Siegeszug an.

 

Der Windsurfboom veränderte die Sportlandschaft in Deutschland nachhaltig. Vor allem im Großraum München siedelte sich eine Vielzahl von international tätigen Unternehmen der neuen Windsurfbranche an. Aus einer Idee war ein Sport geworden, und aus diesem Sport eine Lebenseinstellung, die hunderttausende faszinierte. Bis heute ist Deutschland einer der weltweit wichtigsten Absatzmärkte für Windsurf-Equipment.

 

Erfahren Sie hier mehr über die Geschichte des Windsurfens.

 

Hier finden Sie detaillierte Informationen zum Windsurfen in Deutschland.