Stand Up Paddling (SUP) – süchtig machender Trendsport

„SUP ist so ziemlich das Einzige, was ich derzeit mache, außer es ist riesig. Es ist schwierig, mich von diesen Dingern runter zu kriegen. Ich habe sogar schon versucht, es einige Tage bewusst sein zu lassen, aber ich kann es nicht lassen – es macht einfach zu viel Spaß!“ erklärt Laird Hamilton, der Mann, der Teahupo‘o mit seinem lebensmüden Millenium-Ritt 2000 mit einem Mal zu Weltruhm verholfen hat. Er ist außerdem der Mann, der das Stand Up Paddling berühmt gemacht hat.

 

Beim Stand Up Paddling steht man auf einem Surfbrett und hat ein langes Stechpaddel in der Hand, mit dem man sich vorwärts anschieben kann. Was sich zunächst etwas komisch und für den ein oder anderen unspektakulär anhören mag, ist ein neuer Trendsport aus den USA. Diese Variation wurde im Surfmekka Hawaii geboren.

 

Was zu Beginn eher aus praktischen Gründen von den Hawaiianischen Surflehrern erfunden wurde, um schnell vom Strand die weiter draußen liegenden Riffe zu erreichen, hat sich mittlerweile zu einer eigenen spannenden Facette des Surfsports entwickelt.

 

Stand Up Paddling in der Bilderbuchkulisse des Voralpenlandes
Foto Starboard/Stephan Gölnitz

Nicht nur in den USA wächst die Anzahl der Firmen, die sprichwörtlich auf die Welle aufgesprungen sind. Promis der A-Kategorie tragen ihren Teil dazu bei, das SUPing populär zu machen. Leute wie Julia Roberts, Jennifer Aniston, Kate Hudson, Lance Armstrong, Matthew McConaughey u.a. nutzen SUP bereits als effektives Workout und zum Relaxen. Sie alle schätzen die einfache Umsetzbarkeit.

 

SUPing ist ein perfektes Workout und ideal zum Relaxen
Egal ob auf Baggerseen, Binnenseen oder dem Fluss – Stand Up Paddlen kann man überall, Hauptsache es gibt etwas Wasser unterm Bug. Zudem ist es kinderleicht: die anfangs noch wackelige Plattform stabilisiert sich mit den ersten kraftvollen Paddelschlägen und man nimmt rasch Fahrt auf. Ob als Familienausflug, Wett-Paddling oder Slalomparcours – SUP ist vielseitig und macht großen Spaß.

 

Der Spaß hat sogar einen tollen Nebeneffekt: SUP ist zusätzlich ein perfektes Body Workout auf dem Wasser; die Körperspannung sorgt für das nötige Gleichgewicht und die Paddelschläge trainieren Arm-, Brust-, Bauch- und Rückenmuskulatur. Beim Paddeln werden vor allem Schulter  und Arme, insbesondere Trizeps, gestärkt. Durch die Haltung auf dem Board entsteht  eine Spannung vom Fußgelenk bis zur Nackenmuskulatur, davon profitieren auch verkürzte Bauchmuskeln. Durch das ständige Ausbalancieren werden Beine und die Tiefenmuskulatur  im Rumpf trainiert, deshalb ist das SUP Surfen auch bei Rückenproblemen zu empfehlen. (Quelle: www.nalani-supsurfing.com)

Verena Lieb paddelt auf der Isar
Florian Lachauer in kleinen Stromschnellen
Fotos Starboard/Stephan Gölnitz

Aber: mit den neuen Boards kann man noch viel mehr! Viele moderne SUP boards haben heute eine Kombi-Funktion: bei wenig Wind kann man gemütlich vor sich hinSUPpen, sobald der Wind auffrischt, kann man darauf ein Segel montieren – die Boards eignen sich perfekt zum Windsurfen!

 

Links

Stand Up Paddling bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Stand_Up_Paddle_Surfing

 

SUP online Magazine (Englisch): http://www.supsurfmag.com/ und http://www.standuppaddlesurf.net/

 

Interessanter Artikel im Time Magazin (Englisch): http://www.time.com/time/nation/article/0,8599,1901908,00.html

 

Interessanter Artikel in der Süddeutschen Zeitung:http://www.sueddeutsche.de/leben/stand- up-paddling-surfen-fuer-erwachsene-1.113510

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