

Auf den World Cups der PWA kämpft die internationale Windsurfelite um die Weltmeistertitel in den Disziplinen Wave, Freestyle und Racing (Slalom 42). Auf den einzelnen Veranstaltungen werden 30.000 bis 100.000 Euro Preisgeld vergeben.



Tradition und Exotik
Neben der Austragung der Weltmeisterschaft haben die PWA World Cups die Funktion, den Sport populär zu machen und ein ideales Bild des Windsurfens – spektakuläre Action vor Traumkulissen – zu zeichnen. Einige World Cups befinden sich, wie Pozo Izquierdo auf Gran Canaria oder Sylt in Deutschland, bereits seit vielen Jahren im Programm. Die Mammutveranstaltung auf Sylt fand 2007 bereits zum 24. Mal statt und feierte dies mit einem Zuschauerrekord von 190.000 Besuchern. Auf Sylt geht es um die höchsten Preisgelder, was auch ein Hinweis auf die Wichtigkeit des deutschen Marktes ist. Da ist es zu verschmerzen, dass die Wellen kleiner und unsauberer brechen als beispielsweise beim ersten World Cup des vergangenen Jahres auf den Kapverden, als die besten Fahrer in epischen Bedingungen doppelt masthohe Wellen schlitzten.
Austragungsorte
In einer Mischung aus Destinationen, die sich über lange Zeiträume hinweg bewährt haben, und traumhaft-aufgregenden Kulissen bereiste der PWA Tour Tross 2007 so von Februar bis Oktober Sal auf den Kapverden, das bereits als möglicherweise bester World Cup aller Zeiten in die Geschichte einging, Portugals Panorama-Strand Guincho mit seinen kraftvollen Wellen, das kanarische Starkwindrevier Pozo Izquierdo und das noch weitgehend unbekannte Ibiraquera in Brasilien. Die Slalom-Tour führte die Fahrer sogar nach Ulsan in Korea, an die Spanische Costa Brava sowie auf die Kanareninseln Fuerteventura und Lanzarote und das türkische Alaçati. Am Ende jeden Jahres treffen sich die Teilnehmer der drei PWA-Disziplinen Wave, Freestyle und Racing zum Finale auf Sylt. 2007 standen mit dem schottischen Tiree Island und dem Windsurf-Mekka Maui auf Hawaii noch zwei weitere Stationen der Wave Tour an.
Die Konstrukteurs Weltmeisterschaft
Viele Hersteller der Windsurfing-Branche zahlen einen jährlichen Beitrag an die PWA, um sie bei der Organisation der Tour zu unterstützen. Je mehr Aufmerksamkeit ihr zuteil wird, umso besser können die Marken für ihr Material werben. Die Produzenten nutzen zudem das professionelle Umfeld der World Cups, um ihre Boards und Segel unter Extrembedingungen zu testen und gleichzeitig deren Qualität zu unterstreichen, indem sie mit anderen Brands in Konkurrenz treten. Die finanzielle Unterstützung kann die PWA den Ausrüstern mit dem Constructors' Championship teilweise zurückzahlen. In einem mit der Formel 1-Konstrukteurswertung vergleichbaren Punktesystem, das allein auf den Wettkampfplatzierungen der Fahrer beruht, kämpfen die Segel- und Boardhersteller in jedem Jahr um den Sieg. Auch Windsurfer diskutieren ja gerne darüber, welches die besten Marken und Modelle sind und fällen darüber eventuell eine Kaufentscheidung.
Hier finden Sie die Übersicht aller Sieger und Titel der PWA World Tour 2008.
Links
Der Verband: PWA
Die Disziplinen:
Die Tour: PWA tour calendar 2008
Hier finden sie die komplette Portraits der Champions.
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