Deutscher Windsurf Cup (DWC)

Der Deutsche Windsurf Cup ist die ranghöchste nationale Regattaserie im Windsurfen und wird 2009 zum 17. Mal ausgetragen. Er entstand aus der Zusammenführung der Vereinigung Deutscher Regattasurfer VDR und der German Wind Surfers Association GWSA. Seit 1999 wird der DWC von der Choppy Water GmbH koordiniert und organisiert. Er gehört zu den wichtigsten und erfolgreichsten Funsport-Serien in Deutschland.

 

Foto Stevie Bootz
Foto Katja Bürgelt
Foto Stevie Bootz

Deutsche Meisterschaftsserie

Seit August 2008 wird der Deutsche Windsurf Cup als DWC-Meisterschaftsserie ausgetragen. Das bedeutet, dass ab sofort alle DWC Tourstopps in die Wertung zur Deutschen Windsurfing Meisterschaft eingehen und der Deutsche Meister somit nicht wie bisher in nur einer Veranstaltung ermittelt wird. Die DWC-Meisterschaftsserie erstreckt sich über den Zeitraum August bis Ende Juli des folgenden Jahres, wo auf Sylt der Deutsche Meister 2009 gekürt wird. Somit haben die Teilnehmer nun die Chance, während der gesamten DWC Tour Punkte für die Meisterschaftswertung zu sammeln.

 

Veranstaltungen
Der DWC Tourplan besteht jährlich aus etwa 6-8 Tourstopps an den Küsten von Nord- und Ostsee sowie im Binnenland. Die deutsche Windsurfelite ist in dieser Zeit beispielsweise am Steinhuder Meer, auf Fehmarn, Rügen und Norderney, sowie in Boltenhagen und Kiel anzutreffen. Der Saisonhöhepunkt mit Meisterschaftsvergabe - der Surf Cup Sylt - findet alljährlich im Juli auf Sylt statt.

 

Disziplinen
Der DWC steht für erstklassigen Windsurfsport. Gestartet wird in drei Wettkampfdisziplinen. Beim Racing, der taktischen und technischen Disziplin, werden die Windsurfer bis zu 50km/h schnell und gehen alle gemeinsam über die Startlinie. Ab drei Windstärken sind somit bis zu 80 Teilnehmer gleichzeitig auf der Regattabahn. Pro Fahrer sind lediglich ein Serienboard, drei dazugehörige Finnen und drei Segel zugelassen.

 

In der Disziplin Slalom kommen die Fahrer auf Geschwindigkeiten bis zu 70km/h. Gestartet wird ab vier Windstärken. In dieser spektakulären Disziplin zählen vor allem  Geschwindigkeit, gelungene Bojenmanövern und starke Positionskämpfe. Auch hier ist das Material, das verwendet werden darf, limitiert. Lediglich zwei Boards und vier Segel dürfen zu Wettkampfbeginn angemeldet werden.

 

Beim Wave-Freestyle, einer Kombination aus Waveriding und Flachwasser-Freestyle kann ab 5 Windstärken gestartet werden. In einer festgesetzten Heatdauer zeigen die Windsurfer dann spektakuläre Sprünge, faszinierende Wellenritte und extreme Tricks, die von einer Jury bewertet werden. Hier sind spannende Kämpfe von Mann gegen Mann im K.O. System zu erwarten.

 

Regattaeinstieg
Die Wettkämpfe im DWC bieten sich hervorragend für den Regattaeinstieg an. So genannte Rookies (Neueinsteiger) haben beim DWC gleich mehrere Vorteile: keinerlei Materialbeschränkungen, gelockerte Anmelderegelungen, vergünstigtes Meldegeld. Außerdem: jede Menge Know-How von den Profis der Windsurfszene.

 

Die deutsche Windsurfszene
Auf den DWC Veranstaltungen trifft sich die deutsche Windsurfelite! Zwischen 40 und 80 Teilnehmer sind pro Veranstaltung mit dabei. Auch viele internationale Fahrer nutzen die Veranstaltungen als optimale Plattform zum Leistungsvergleich. Sponsoren, Windsurfer, Interessierte und Insider knüpfen beim DWC Kontakte. Zudem unterstützt der DWC deutsche Talente. Klaas Voget im Waveriding und Andre Paskowski im Freestyle schafften den Sprung von der DWC in die PWA World Tour und zeigen, dass das Förderkonzept greift. Windsurf-Urgestein Bernd Flessner holte im vergangenen Jahr nicht nur seinem dreizehnten Deutschen Meister Titel sondern konnte auch die DWC Jahresgesamtwertung für sich entscheiden. Dicht auf den Fersen ist ihm auch in diesem Jahr wieder das Nachwuchstalent Vincent Langer aus Kiel.

 

Links

Die Veranstaltungsserie:

Deutscher Windsurf Cup (DWC)

Die Disziplinen:

Wave

Freestyle

Racing

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Hier können Sie sich den DWC Tourkalender herunterladen (PDF).