
Die International Funboard Class Association (IFCA) existiert seit 1985 und kann mit Fug und Recht von sich behaupten, die “Mutter” aller Veranstalter von Windsurfing-Weltmeisterschaften zu sein.
Viele Verbände teilen sich den Kuchen
Vom Dachverband aller Surf- und Segelverbände und –wettkämpfe weltweit, der International Sailing Association (ISAF), hat die IFCA die Rechte an allen Windsurfing-Weltmeistertiteln im Funboard-Bereich erhalten – was Disziplinen wie Freestyle, Wave, und Slalom beinhaltet. Mittlerweile hat sie jedoch die Austragung der populären Wave-Weltmeisterschaft ganz in die Hände der Professional Windsurfers Association (PWA) abgegeben. Um Kursrennen (Racing) kümmert sich heute die Formula Windsurfing Class. Die junge Speedsurfing-Variante des Funboard-Windsurfens wird von der International Speed Windsurfing Class (ISWC) übernommen.
IFCA heute: Freestyle und Slalom
Aktuell kürt die IFCA offiziell die Weltmeister in den Disziplinen Freestyle und Slalom. Dabei spielt die Freestyle World Tour der PWA allerdings international eine weit bedeutendere Rolle. Der Brite Dan Ellis ist laut IFCA der beste Slalom-Surfer des Jahres 2007, während bei der PWA der französische Surfstar Antoine Albeau am häufigsten über die Ziellinie ging. Eine Hürde für die IFCA stellen die hohen Preisgelder dar, die beispielweise auf den PWA Tourstops ausgeschüttet werden. Dahinter tritt auch ein offiziell anerkannter Titel zurück.
In Slalom und Freestyle veranstaltet die IFCA bis zum heutigen Tag die europäischen, Jugend- und Weltmeisterschaften.
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The International Funboard Class Association IFCA