

Windsurfen ist nicht gleich Windsurfen. Wie ist es zum Beispiel möglich, dass es in einem Jahr zwei Weltmeister in ein und der selben Disziplin gibt?
Es gibt Weltmeisterschaften in den Disziplinen Wave, Freestyle, Slalom und Racing sowie in der RS:X Klasse.
In Wave und Freestyle wird dabei auf den World Cups der PWA je ein internationaler Champion ermittelt. Im Slalom kann es hingegen mehrere Weltmeister geben, da neben der PWA (Slalom 42) auch die International Funboard Class Association IFCA (Slalom World Championships) Rennen durchführt. So heißt der Salom-Weltmeister der PWA 2008 Antoine Albeau und der IFCA-Slalom-Sieger Ben van der Steen. In der Disziplin Racing kürt die International Raceboard Class den Besten der Besten. Die International Speedwindsurfing Class (ISWC) bestimmt den besten Speedsurfer der Welt, sowie die kontinentalen und nationalen Meister.
Weitere Wettkampfklassen wie die International Mistral Class Organization, die RS:X Class (Olympische Klasse), die Techno 293 Meisterschaft oder die Formula Windsurfing Klasse, die explizit auf spezielle Ausrüstungen und Reglements zurückgreifen – in der Technoklasse etwa darf nur mit dem Bic Techno 293 One Design gefahren werden – ermitteln ebenfalls ihre jeweiligen Weltmeister.



Bei den Damen weht ein frischer Wind. Lesen Sie hier mehr.