RS:X macht Windsurfer gleich

RS:X ist eine Windsurf-Wettkampfdisziplin, die durch die ISAF (International Sailing Federation) organisiert wird und einige Gemeinsamkeiten mit dem Formula Windsurfen hat (denn das Material wurde entwickelt, um Windsurfrennen bei leichtem bis moderatem Wind zu ermöglichen). Jährlich findet eine RS:X Wettkampfserie statt (siehe www.rsxclass.com). Zudem ist RS:X die offizielle bei den olympischen Spielen zugelassene Windsurfdisziplin (zuletzt 2008 in Korea).

 

Das RS:X Material besteht aus einem Board mit Dagger und einem Segel von vorgegebener Größe. Das Board misst 286 x 93 cm (Länge – Weite). Anders als Formula Boards ist das RS:X Board mit 15,5 kg verhältnismäßig schwer – fast doppelt so schwer wie die Formula-Wettkampfboards.

 

RS:X stellt einen Kompromiss aus traditionellen Raceboards dar, die bei 5 bis 35 Knoten gut funktionieren, sowie Formula Boards, die bei 12 bis 30 Knoten am schnellsten sind. Das Board kann es mit Vorgänger-Racemodellen der mittleren Windstärke ohne Probleme aufnehmen.

 

Für den Wettbewerbsnachwuchs hat NeilPryde kürzlich eine eigene Linie entworfen: RS:One. Wie beim RS:X ist das Material genormt, sodass Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren unter den exakt gleichen Bedingungen miteinander kooperieren können. Es gibt auch eine eigene RS:One Eventserie, in der der Nachwuchs erste professionelle Wettkampfluft schnuppern kann.