

Der Colgate World Cup Sylt ist eine der größten Wassersport-Veranstaltungen der Welt. Packende Wettkämpfe, sensationeller Sport, Lifestyle und Partys locken jedes Jahr Hunderttausende an den Brandenburger Strand. Auch die 26ste Auflage des einzigen Super Grand Slams der Profi-Worldtour verspricht wieder ein Publikumsmagnet zu werden.
Vom 25. September bis zum 4. Oktober trifft sich die Weltelite der Windsurfer in Westerland, alle Top-Fahrer der Szene sind mit dabei. Star des über 100 Teilnehmer starken Feldes ist einmal mehr der 36-fache Weltmeister Björn Dunkerbeck, der im vergangenen Jahr seinen zehnten Sieg auf Sylt einfuhr und Deutschlands nördlichste Insel als seine "zweite Heimat" bezeichnet. Die heimischen Fans können Dauerbrenner Bernd Flessner, Normen Günzlein und natürlich Klaas Voget, im vergangenen Jahr sensationell Dritter, die Daumen drücken.
Alle drei Disziplinen stehen auf dem Programm, im Freestyle und Slalom kürt Surf-Legende Robby Naish, ständiger Gast am Brandenburger Strand, die Weltmeister. Im Wellenreiten fällt hier bei nur noch einem ausstehenden Wettkampf die Vorentscheidung um die WM-Krone. Aber nicht nur deshalb kommen die Windsurf-Stars gern nach Sylt. "Der Jubel von tausenden von Zuschauern, die Nähe zu den Fans, das ist schon etwas ganz Besonderes", schwärmt Björn Dunkerbeck.


Beim Colgate World Cup Sylt gibt es keine Barrieren. Die Zuschauer kommen problemlos mit den Top-Athleten ins Gespräch, Fans und Fahrer erleben das Windsurf-Ereignis gemeinsam. Doch während sich die Sportler auf die Wettkämpfe konzentrieren müssen, können die Besucher über das Eventgelände bummeln, die neuesten Windsurf-Trends bestaunen oder sich im 100 Meter langen Veranstaltungszelt stärken. Hier beginnt auch jeden Abend um 18 Uhr die lange Partynacht mit der NDR2 Open Hour, bei der bis in die Nacht hinein auf zwei unterschiedlichen Dancefloors gefeiert wird.
Vor dem Start des Colgate World Cup Sylt sind sich die Experten einig: Das wird ein Windsurf-Fest der Superlative. Zwei gute Gründe sprechen dafür. Das Wassersport-Highlight ist in diesem Jahr die letzte Veranstaltung der PWA Weltserie. Es geht also im Waveriding, Freestyle und Slalom nicht nur um den Sieg auf Sylt, sondern auch um die Weltmeistertitel in den drei Disziplinen. So ist bei Fahrern und Zuschauern die Spannung schon jetzt kaum zu überbieten.
Die heimischen Fans haben einen weiteren Grund zu Vorfreude, denn gleich mehrere deutsche Aktive gehen mit guten Chancen an den Start. Allen voran der frischgebackene World Cup-Sieger von Pozo, Philip Köster. Das erst 15-jährige Supertalent, das mit seiner Familie auf Gran Canaria lebt, schlug bei seinem "Heimspiel" die gesamte Weltelite und gilt auch auf Deutschlands nördlichster Insel als einer der Geheimfavoriten.



Der Shootingstar wird schon mit Robby Naish oder Björn Dunkerbeck verglichen, hält den Ball aber flach. "Die Bedingungen auf Sylt sind sehr schwierig für mich, ein einstelliger Platz beim Wellenreiten wäre schon toll", dämpft er die hohen Erwartungen. Fügt jedoch hinzu: "Wenn ich antrete, will ich auch gewinnen."
Das Zeug dazu hat er allemal, das bestätigen Kollegen wie Klaas Voget, aktuell Zehnter der Waveriding-Weltrangliste. Der Kieler will seinen dritten Platz aus dem Vorjahr wiederholen und vielleicht sogar noch mehr. "Wenn die Bedingungen stimmen, fahre ich ganz vorne mit. Ein Sieg auf Sylt ist schwer, aber nicht unmöglich", glaubt der 30-Jährige an seine Chance.
Auch dem Freestyler Andre Paskowski aus Hamburg ist ein Coup zuzutrauen. Der Weltranglistensechste schnupperte in den vergangenen Jahren immer wieder an einem Podiumsplatz und will es in diesem Jahr endlich wissen. Ebenso wie Normen Günzlein aus Heiligenhafen. Der 24-Jährige bewies als Siebter beim letzten World Cup in Fuerteventura, dass seine Formkurve nach vielen Verletzungen wieder steil nach oben zeigt.
Der unverwüstliche Bernd Flessner ist im Slalom immer für einen vorderen Platz gut. Als amtierender IFCA Slalom Weltmeister und 14-facher Deutsche Meister präsentiert sich der 40-Jährige zurzeit in Topform und will auf Sylt in der Weltspitze mitfahren. "Passt das Material, bin ich vorne dabei", glaubt der Mann von Norderney.
Vorne mit dabei wird man auch den 36-fachen Weltmeister Björn Dunkerbeck sehen, der 2008 auf "seiner Insel" den zehnten Triumph landete. Bei der Siegerehrung stellte er trocken fest: "Zehn Erfolge sind schön, aber elf sind noch schöner" und machte damals schon deutlich, dass der Sieg im Slalom auch in diesem Jahr nur über ihn geht.
Links
Offizielle Event Website www.worldcupsylt.de
Website der PWA: www.pwaworldtour.com