

Im Bereich "First Steps" haben wir bereits über die Kursrichtungen und das Problem des Abtreibens gesprochen. Gerade zu Beginn fällt man öfters mal ins Wasser. Bis man wieder sicher auf dem Board steht, ist man immer schon ein Stück vom Wind abgetrieben worden. Auch wenn es mit dem Kurshalten bzw. dem Höhelaufen noch nicht so klappt, treibt man immer ein wenig in die Richtung ab, in die der Wind bläst.
Diesen Umstand muss man bei der Wahl seines Surfreviers bzw. seines Startpunktes beachten. Erst wenn man sicher wieder dort ankommt, wo man gestartet ist, also verlorene Höhe durch Höhelaufen wieder wettmachen kann, braucht man hierauf nicht mehr so sehr zu achten. Wie sieht also das perfekte Einsteigerrevier aus? Nun, neben einem möglichst weit hinausreichenden stehtiefem Bereich kommt es vor allen Dingen auf die Windrichtung an.
Optimal ist Wind, der uferparallel bläst. Hier kann man einfach gerade rein und raus surfen, und selbst wann man mal ein wenig abtreibt, kommt man eben etwas weiter unten sicher wieder ans Land. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Wind vom Ufer aus gesehen von rechts oder von links bläst. Auflandiger Wind bringt meist auch Wellen mit sich, die das Surferlebnis etwas wackliger werden lassen. Bei ablandigem Wind wirst du, sollte es mit dem Höhelaufen noch nicht so klappen, vom Ufer weg getrieben. Surfen bei ablandigem Wind ist nur zu empfehlen, wenn für sicheres Heimkommen gesorgt ist.
Die Grafik oben zeigt dir die verschiedenen Windrichtungen. Sie werden immer aus dem Blickwinkel eines vom Ufer aus aufs Wasser Hinausblickenden gesehen. Bei allen grün gekennzeichneten Windrichtungen besteht hinsichtlich des Abtreibens kaum Gefahr, da du immer auf das Land zu bzw. parallel dazu getrieben wirst. Wer bei uferparallelem Wind aber sehr weit hinaussurft und dort in Schwierigkeiten gerät, der wird dann auch dort draußen parallel zum Ufer abgetrieben. Was es dann zu tun gilt, findest du im Bereich Sicherheitsregeln. Einsteiger sollten immer nur in sicherer Entfernung zum Ufer surfen.