
Für die Wahl deines Segels ist es entscheidend, wie stark der Wind ist. Im Bereich "Equipment" erklären wir genau, wer bei welchem Wind welches Material braucht. Aber woher weiß man, wie stark der Wind ist? Nicht jeder hat einen Windmesser in der Hosentasche. Das muss man auch nicht, denn wer weiß, auf was er achten muss, der kann die Windstärke mit nur einem Blick aufs Wasser bestimmen.
Windgeschwindigkeiten können in verschiedenen Einheiten angegeben werden, zum Beispiel in Metern pro Sekunde (m/s), in Knoten (kn) oder auch in Kilometern pro Stunde (km/h). Im deutschsprachigen Raum wird meistens die Einheit Beaufort (Bft.) benutzt. Man spricht hier dann oft vereinfacht von so genannte "Windstärken". Die Beaufort Scala reicht von 0 bis 12 Bft. (siehe Tabelle unten).
Da jeder schon vom Autofahren her ein grobes Gefühl für Geschwindigkeiten, die in km/h angegeben werden, hat zeigen wir in der Tabelle unten die Umrechnung von km/h in Bft. Ebenfalls in der Tabelle findest du die zur jeweiligen Windstärke gehörende Beschreibung der Wasseroberfläche und der Umgebung, anhand der du mit ein wenig Erfahrung ausreichend genau bestimmen kannst, wie stark der Wind im Moment bläst.
Für Ein- und Aufsteiger eignet sich vor allem der Bereich zwischen zwei und fünf Bft. Darunter ist der Wind sehr schwach. Aber Vorsicht: ab sechs Bft. haben Einsteiger nichts mehr auf dem Wasser verloren, hier kann es gefährlich werden.
