Sürfanzüge

 

Welche Größe?

Foto F2

 

 

Surfanzüge für Frauen und Männer sind unterschiedlich geschnitten. Die Größe sollte so gewählt werden, dass der Anzug eng anliegt um Wassereintritt zu minimieren. Natürlich darf Dein Neo nicht zu eng sein, da sonst die Bewegungsfreiheit und Blutversorgung von Armen und Beinen eingeschränkt wird. Anprobieren lohnt sich also! Einen Shop in Deiner Nähe findest Du im Spot Guide.

 

 

Welche Dicke?


Ein guter Neoprenanzug schützt Dich vor Auskühlung und Sonnenbrand. Die Art des Anzuges richtet sich nach den Wetterverhältnissen. Je kälter es ist, desto dicker muss der Surfanzug sein. Die Dicke wird in Millimetern angegeben und findet sich meist direkt in der Bezeichnung des Anzugs.

Foto F2 / Air Shorty 2.5

 

 

Ein Shorty 3/2 hat demnach drei Millimeter Neopren am Körper und zwei Millimeter an den (kurzen) Armen und Beinen. Dies ist für warme Reviere mit Wasser-und Lufttemperaturen über 25°C ausreichend. Außerdem empfiehlt sich ein Lycra-Shirt gegen die Sonne.

 

 

 

 

 

Foto F2 / Rebel 5.3

 

 

In mitteleuropäischen Revieren (Deutschland, Frankreich, Dänemark, Holland, etc…) empfiehlt sich für das Sommerhalbjahr ein langer 4/3er Anzug, bei kühleren Temperaturen lässt sich die Wärmeisolierung durch zusätzliche Thermo-Unterzieher noch upgraden.

 

 

 

Wer auch im Spätherbst oder Winter noch aufs Wasser will ist mit fünf bis sechs Millimeter dicken Neos gut beraten. Dann sind auch Surfschuhe und Kopfhauben von Vorteil.

 

Fotos Neilpryde

Ein guter Neo machts möglich – manchmal auch bei Eis und Schnee, Schuhe und Kopfhaube sind bei solchen Aktionen Pflicht; Foto: Manuel Vogel.

 

Glatthaut oder kaschiert?

Glatthaut im direkten Vergleich zur kaschierten Oberfläche; Foto: Manuel Vogel

 

 

Generell gibt es zwei unterschiedliche Anzugtypen: Glatthaut oder kaschiert. Glatthautneos sind, bei gleicher Dicke, spürbar wärmer als kaschierte Modelle, weil das Wasser an ihnen abperlt und sich somit die Verdunstungskälte reduziert. Im Gegenzug ist Glatthautneopren anfälliger gegenüber Beschädigungen als kaschiertes Material.

 

 

Nass oder Trocken?

 

Foto Neilpryde / Ladies Semidry 3K wetsuit

 

Bei nahezu allen Surfanzügen kommt am Hals und durch den Rückenreißverschluss mehr oder weniger viel Wasser ins Innere, welches sich aber schnell auf Körpertemperatur erwärmt und daher kein Problem darstellt. Bei den sogenannten Halb-Trockenanzügen ist der Wasseraustausch minimiert, so dass das Wasser im Anzuginneren auf der Haut als Wärmepolster wirkt.

 

 

 

Foto Neilpryde / Mens 3k Drysuit


Nur wer auch regelmäßig im mitteleuropäischen Winter (bei Lufttemperaturen unter 6-8°C) aufs Wasser will, sollte über einen echten Trockenanzug nachdenken. Diese schließen – dank spezieller Latexmanschetten an Armen, Beinen, Hals und Reißverschluss – komplett dicht ab und erlauben es, je nach Temperatur, trockene Polyester-Wärmewäsche zu tragen. Diese Modelle sind extrem warm und komfortabel, allerdings auch teuer und sensibel gegenüber Beschädigungen der Manschetten.

 

 

 

Schnupper-Aktion

SURF Magazin

Photo: SURF Magazin

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