Welcher Boardtyp ist der Richtige?

Bei Windsurfboards werden verschiedene Typen unterschieden, die sich meist an den jeweiligen Disziplinen orientieren, für die sie gemacht sind. So gibt es für das Windsurfen in der Welle Waveboards, für das Tricksen auf dem Flachwasser so genannte Freestyleboards, für Slalomrennen Slalomboards, für Speedsurfer gibt es Speedboards. Boards für den normalen Windsurfer, mit dem man schnell sein, aber auch tolle Halsen zaubern kann heißen Freerideboards.

 

Zudem gibt es noch eine Vielzahl an speziellen Boardtypen, wie beispielsweise Longboards aber auch Kinderboards und spezielle Anfänger- oder Familyboards. Für Ein- und Aufsteiger eignen sich vor allen Dingen die Anfängerboards, bzw. für Kinder die Kidsboards. Wer früher schon einmal auf einem langen Brett gesurft ist und nun den Wiedereinstieg sucht, der fühlt sich gegebenenfalls mit einem Longboard wohler. Für leichtere Surfer und Frauen, sowie auch Aufsteiger eignen sich dann auch schon große Freerideboards (rechtes Board in der Grafik).

 

1. Moderne Anfängerboards sind meist recht breit und eher kurz gehalten. Auf diese so genannten "Wide-Body-Boards“ fühlt sich jeder Einsteiger – ob jung oder alt, leicht oder schwer – sofort wohl, und auch bei wenig Wind verspricht das zeitgemäße Konzept, viel Spaß auf dem Wasser.

 

Erwachsen aus dem Regattasport haben die breiten Bretter ihren Siegeszug durch fast alle Brettklassen angetreten und gerade den Eisteigerbereich revolutioniert (linkes Board in der Grafik).

 

Wer stabil steht, der fällt weniger oft ins Wasser, und das spart Kraft. So sind schnelle Lernerfolge auf den einfach zu handhabenden Boards praktisch vorprogrammiert.

 

Ausgestattet mit einem weichen Gummiüberzug, der vor blauen Flecken schützt, einem Schwert, das das Board kippstabiler macht und Tragegriffen für die einfache Handhabung an Land, sind diese Bretter auch perfekt für den Familieneinsatz. Denn während beispielsweise die Jüngsten das Board zur Badeinsel umfunktionieren, können Youngster damit das Windsurfen erlernen und die fortgeschrittenen Eltern schon an der Halse basteln. Solche Family-Boards sind Alleskönner für jedermann, die mit deinem steigenden Fahrkönnen mitwachsen.


2. Traditionelle Longboards aus den goldenen 80er Jahren wurden generalüberholt und mit Hilfe moderner Technologien und Erkenntnisse grundlegend verbessert. Sie haben die Zeitreise in das 21. Jahrhundert nicht nur gut überstanden sondern erstrahlen in einem neuen Gewand, das Stil mit Funktionalität verbindet.

 

Longboards stellen gegenüber den "Wide-Body-Boards" das gegenläufige Boardkonzept dar. Sie sind vergleichsweise schmal und dafür sehr lang. Bei Longboards geht es nicht um Geschwindigkeit oder tollkühne Tricks, sondern einzig und allein um jede Menge Spaß auf dem Wasser. Beide Brettkonzepte haben seine Vor- und Nachteile. Für alle Väter, die in den 80ern Teil der Windsurferbewegung waren, bieten diese Boards eine willkommene Gelegenheit zum Wiedereinstieg.

 

3. Stand-Up-Paddle-Boards oder abgekürzt SUPs sind die neue Generation an Longboards. Auf Hawaii wurde die althergebrachte Kunst sich stehender Weise mit einem Stechpaddel auf einem Surfbrett fortzubewegen wiederentdeckt und weiterentwickelt. Daraus erwachsen sind Multitalente, die sich nicht nur zum entspannten Windsurfen, sondern auch für ausgedehnte Paddeltouren auf dem See und sogar zum Wellenreiten eignen.

 

SUPs bieten Windsurfern ebenso wie Wellenreitern und vor allem Querseinsteigern eine völlig neue, amüsante und spannende Erfahrung, bereiten Kids und Eltern einen Heidenspaß und werden so, ob am Strand oder am See, zum Hingucker in jeder Lebenslage!

 

Link Testbericht

Das surf Magazin hat seiner September-Ausgabe 2007 (Heft 09/2007) einen ausführlichen Test von Einsteigerboards veröffentlicht. Auf sieben Seiten gibt es umfangreiche Infos zu den verschiedenen Bretttypen und Testberichte zu aktuellen Boards verschiedenster Hersteller. Hier gibt's den Artikel.

 

Links Widebody-Boards
F2 bietet mit dem „Discovery“ ein klassisches Widebody-Einsteigerboard.

 

Hinter dem Namen „Viper“ verbirgt sich weit weniger „Giftiges“ als man meinen könnte, das Family-Board von Fanatic nämlich.

 

Speziell für Surfer mit Kindern wurden die „Ripper“ Boards entwickelt, die Eltern wie Kindern gleichermaßen gerecht werden.

 

Die deutsche Brettmarke Lorch schickt mit dem „Academy“ ebenfalls ein Widebody-Board ins Rennen.


„Prodigy“, ist das Allround-Spaßbrett der Kultmarke Mistral.

 

Ebenfalls aus dem Hause Mistral kommen der „Malibu“ und der „Malibu Kids“.

 

Der „Funster“ ist die Windsurfing-Einstiegsdroge der Marke JP-Australia.

 

Speziell für Kinder hat man bei JP zudem noch die so genannten „Youg Guns“ entwickelt.

 

Der Hersteller Starboard bietet gleich drei Boards für Familien:

 

Den „Start“, den „Go“ und den „Rio“. Für Kinder gibt es mit den „Prokids“ Boards eine ganze Serie an passenden Brettern.

 

Die Marke Tabou bringt mit dem „Coolrider“ die passende Plattform für familiären Wasserspaß.

Links Longboards
Mit einem „Windstyler“ von Tabou ist man in Sachen Longboards nicht nur stielsicher.

Links Stand-Up-Paddel-Boards
„Pacifico” heißt das SUP von Mistral.

Starboard schickt eine ganze Flotte von SUPs auf die Flüsse und Seen.